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Local Music Heroes: Lo-Fi Brothers

Es fühlt sich ein bisschen an wie Mitte der 60er: Du sitzt mit Freunden in einer gemütlichen Eck-Kneipe bei einem Bierchen, das Licht ist gedimmt und im Hintergrund spielt entspannter, rockiger Blues. Auf der Bühne stehen die „Lo-Fi Brothers“. Das sind Dirk (Gitarre), Haui (Blues Harp), Steiff (Bass) und Holger (Drums und Vocals) aus Kempten.

Wie würdet ihr eure Art von Musik beschreiben?

Fuß-wippend und Kopf-nickend. Whiskey-geschwängert. Rock’n’Rollig, bluesig und rough. Wir nehmen einen Song, lassen ihn Rost ansetzen, gehen dann mit der Drahtbürste nochmal drüber und das wars.

Wie seid ihr zur Musik gekommen?

Haui: „Klassisch vom Roadie zum Waschbrett zur Blues Harp.“

Dirk: „Punkrock? Das kann ich auch… sind ja nur drei bis vier Akkorde… und zack, Gitarre gekauft. Das war vor 15 Jahren. Von hier aus in Eigenregie über Rockabilly zum Blues gefunden.“

Steiff: „Als Kind hatte ich Gitarrenunterricht. Und als Inspiration den Flipperautomaten „Moonwalker“. Dann nix mehr. Bis mich Holger fragte, ob ich nicht Bass spielen will. Bass ist gut.“

Holger: „Ich habe als Kind Klavier gelernt, wollte aber immer Schlagzeug spielen. Mit neun Jahren habe ich mein erstes Schlagzeug selbst gekauft (von meinem Kommunion-Geld). Den Rest könnt ihr unsere ehemaligen Nachbarn fragen, die das gar nicht toll fanden.“

Seit wann gibt es die Band und wie habt ihr zusammengefunden?

Holger, Dirk und Steiff haben quasi den Grundstein gelegt und musikalisch bereits zusammengefunden. Auf der Suche nach einem Blues-Harp-Nachfolger erinnerte sich Holger an Haui, mit dem man schon das ein oder andere Konzert gefeiert hat. Bei der ersten Probe im Dezember 2015 entstand direkt ein gutes Zusammenspiel, ein besonderer Groove und eine persönliche Note. Und so kam die Band ins Rollen wie ein rostiger V8-Pick-Up. Scheppernd und unaufhaltsam.

Woher kommt euer Bandname „Lo-Fi Brothers“?

Wir machten uns eine gewisse Zeit Gedanken über einen passenden Bandnamen. Er sollte unsere Musik, unseren Sound und uns selbst widerspiegeln. Lo-Fi ist die ungeschminkte Schwester von Hi-Fi. Vielleicht keine Kandidatin für Miss Universe, aber sie ist ehrlich und wild und gibt dir, was du brauchst, ohne viel Schnick-Schnack. Und „Brothers“ klingt immer gut. Nach Familie. Wir haben mittlerweile auch eine echt geile „Lo-Fi-Family“. Gute Freunde, eine Clique, wenn man so will, die auch immer zu unseren Gigs kommt. Darüber freuen wir uns besonders.

Welche Bands und welche Musikrichtungen inspirieren euch?

Wo anfangen und wo aufhören. Ich denke ein Ausflug in die „Rock & Roll Hall of Fame“ beantwortet diese Frage annähernd. Es ist die Leidenschaft an guter handgemachter Musik. Und beim Bassisten (und nur bei ihm!) Michael Jackson. Songs aus allen Epochen mit einem soundmäßigen Schwerpunkt auf der Zeit vor 1963. Wir sind einfach nur die Musiker, die Instrumente und das Gefühl. Es geht nicht darum, alles zu perfektionieren. Bei uns ist nichts perfekt. Musik ist Gefühl. Gefühl ist auch nicht perfekt. Geht das Gefühl verloren, verfliegt auch die Seele eines Stückes.

Was zeichnet euch und eure Musik besonders aus?

Wir sind ein bunter Haufen, jeder mit seinem eigenen Geschmack. Unsere Musik ist genauso, abwechslungsreich und wild. Unser musikalischer Bildungsauftrag: Völlig egal, von wem ein Song kommt. Wichtig ist, was man draus macht. Wir sind nur schwer zu kategorisieren. Rock’n’Roll, Rockabilly, Blues, Country, Surf, Michael-Jackson-Bassläufe, alles drin. Wir spielen beispielsweise ein Lied von David Hasselhoff, geben diesem Lied einen Bo-Diddley-Beat, drehen den Speed auf “Motörhead” und die Shouts auf “Gospel”.

Was war bisher euer größtes Erfolgserlebnis?

Eine fotografische Verewigung neben Springsteen und Lennon im Münchner Kindl in Memmingen. Und natürlich unser Video. Das muss man gesehen haben. Da sind wir auch echt stolz drauf.

 

Welches Ziel wollt ihr musiktechnisch noch erreichen?

Dieses Jahr stehen einige größere Festivals vor der Tür auf die wir uns freuen. Im April / Mai zum Beispiel im GoIn in Obergünzburg und auf dem Rockabilly Big Bowl in Kempten. Genauso freuen wir uns auf die kleinen Gigs mit unserem Unplugged-Set, in schummrigen Kneipen, wo die Zuschauer uns das Bier auf die Bühne bringen. Nebenbei arbeiten wir weiter an unserem Debüt-Album und am nächsten Video. Ansonsten wollen wir unseren Spaß am Musikmachen behalten und noch viel mit unserer Lo-Fi-Family feiern.

Die Lo-Fi Brothers auf facebook: www.lo-fi-brothers.de

Streit um Lärmbelästigung durch Open-Air-Konzerte in Buchenberg: „Anlieger mit Lautstärkengrenze schützen“

Fanta 4 und Rock-Festival · Eine konkrete Lautstärkegrenze könnte den Ärger um die Buchenberger Konzerte begrenzen, schlägt Landrat Anton Klotz vor. Das berichtet die Allgäuer Zeitung. Im Übrigen betont er, dass die Politik immer das letzte Wort hat: Ein Gemeinderat könne durchaus auch Entscheidungen treffen, die normalerweise in den Bereich der Verwaltung fallen.
So beispielsweise die Erlaubnis von Konzerten. Die Agentur Allgäu Concerts plant in Buchenberg ein Konzert der Fantastischen Vier und ein Rock-Festival.

Anwohner hatten dagegen Unterschriften gesammelt.

Festwochen-Plakat 2017: Einsendeschluss ist Dienstag, 31. Januar

Noch bis Dienstag, 31. Januar kann jeder ab 18 Jahren Vorschläge für das Festwochen-Plakat 2017 einsenden. Der Gewinner erhält 2.000 Euro.

Das Plakatmotiv für die Allgäuer Festwoche 2017 im August wird in einem „offenen Wettbewerb“ ermittelt. Neben Grafikern, Künstlern und Werbeagenturen können alle mitmachen, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Zugelassen sind grafische, zeichnerische oder fotografische Lösungen.

Die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.festwoche.de

Der Sieger bekommt 2.000 Euro, die beiden Zweitplatzierten je 500 Euro.

Feuer durch Böller: Brand am Grünten

Durch achtlos weggeworfene Böller und Raketen ist am Grünten in der Silvesternacht eine Wiese in Brand geraten.

Feiernde hätten die Feuerwerkskörper trotz der extremen Trockenheit gezündet, schildert unser Leser Marcel Sebald: „Der Brand breitete sich unglaublich schnell aus, und schon bald stand der gesamte Bereich um das Jägerdenkmal lichterloh in Flammen.“